Paleo, Keto oder Atkins: Die verschiedenen Ernährungsformen im Überblick

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig für die Gesundheit und Funktion des Körpers. Erfahre hier mehr über die verschiedenen Ernährungsformen und finde heraus, was Du dabei alles beachten musst.

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Heutzutage gibt es viele verschiedene Ernährungsformen, nach denen man leben kann. Zu viele sind es bereits, als dass man am Ende noch den Überblick behalten kann.

Vegan, Low Carb, ketogen oder eine Ernährung nach dem Paleo Prinzip – die Anforderungen an die Ernährung werden immer spezifischer und außergewöhnlicher. Dabei hat jede Ernährungsform ihre ganz eigenen Regeln.

Aber nach welchen Ernährungsformen kann man überhaupt leben und was zeichnet die einzelnen Möglichkeiten aus?

Bevor du dich also schließlich für einen Typ der Ernährung entscheidest, solltest du dich vorab mit dessen Merkmalen auseinandersetzen und dir einen Überblick über die Dos and Don’ts verschaffen.

Vegetarischer oder veganer Lebensstil

Die wohl bekannteste Alternative zum Allesesser sind Vegetarier oder Veganer. Selbst bei dieser Ernährungsform gibt es noch weitere zahlreiche Unterteilungen, jedoch haben sie eines gemeinsam: der Verzicht auf Fleisch und Fisch.

Veganer verzehren darüber hinaus auch keine tierischen Produkte wie Honig, Milch, Eier, Joghurt oder sonstige Milchprodukte und ernähren sich rein pflanzlich. Dabei kommen schließlich vor allem Tofu und Soja als Fleisch- und Milchersatz zum Einsatz.

Wie schon gesagt gibt es allerdings auch Untergruppen, die teilweise Fleisch oder Fisch zulassen oder auf andere Lebensmittel wiederum verzichten.

Unter die Vegetarier fallen beispielsweise auch Flexitarier, welche sozusagen als Teilzeit-Vegetarier ihre Ernährung etwas flexibler gestalten. Ab und zu verzehren Flexitarier auch mal Fleisch oder Fisch, machen das aber nicht zum Mittelpunkt ihrer Ernährung.

Die Pescetarier, ebenfalls eine Untergruppe der Vegan-Vegetarier, integrieren zwar kein Fleisch in den Speiseplan, setzen dafür jedoch auf Fisch, Meerestiere, Eier oder Milchprodukte.

Am ehesten an eine komplett vegane Ernährung kommen Frutarier heran, die sich rein pflanzlich ernähren, jedoch auch Honig konsumieren. Darüber hinaus verzichten sie jedoch auf Gemüse, welches geerntet werden muss und somit die Stammespflanze schädigt. Hier ist jedoch etwas Vorsicht geboten, meint Dannie Hansen, der Gründer von Sundt.

Besonders oft sind Veganer von einem Vitaminmangel betroffen, der durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden sollte. „Dabei gibt es jedoch spezielle pflanzliche Mittel, die exakt auf solche veganen Ernährungsformen abgestimmt sind“, erklärt der Experte.

Paleo Diät

Die Paleo Diät wird oft auch unter dem Synonym Steinzeit-Diät erkannt und beschreibt eine Form der Ernährung nach dem Steinzeit-Prinzip.

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Es wird schließlich nur das gegessen, was auch bereits die Vorfahren kannten: Gemüse, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Nüsse und Obst. Auf Getreide, Milch, Zucker oder Hülsenfrüchte wird hingegen verzichtet. Auch der Konsum von Alkohol ist hier nicht erlaubt.

Zwar nennt sich diese Form eine Diät, das Abnehmen steht hier allerdings nicht direkt im Vordergrund. Eine spezifische Form dieser Ernährung ist die Paleo-vegane-Diät, auch als Pegan bekannt. Dabei wird besonders auf unverarbeitete und vegane Produkte Wert gelegt, der Konsum von Fleisch ist dabei in Maßen erlaubt.

Der Hauptbestandteil des Tellers sollte zu 50 bis 70 Prozent aus Gemüse bestehen.

Ketogene Ernährung

Eine weitere sehr bekannte Ernährungsform ist die ketogene Ernährung. Hier wird besonders auf kohlenhydratarme und gleichzeitig fettreiche Speisen gesetzt.

Pro Tag sind lediglich etwa 5-10 Prozent Kohlenhydrate erlaubt, 70-80 Prozent der Ernährung bestehen aus Fett, Eiweiße machen rund 20 Prozent der Nahrung aus.

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Im Umkehrschluss bedeutet das den Verzicht auf Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot sowie andere Kohlenhydrate und dafür ein vermehrter Konsum von Nüssen, Samen, Eiern, Käse, Joghurt, Huhn und fettreicher Fisch. Der Körper kommt durch solch eine Ernährung in eine Art Ketose und verbrennt Fett, um zu mehr Energie zu gelangen.

Ein weiteres Plus ist, dass der Blutzuckerspiegel hierbei stabilisiert wird.

Low Carb

Die Low Carb Ernährung ist ebenfalls sehr bekannt und recht simpel: Auf Kohlenhydrate wird verzichtet und diese durch fett- und eiweißreiche Lebensmittel ersetzt.

Viele assoziieren diese Ernährungsform immer mit einer Gewichtsabnahme, jedoch kann hier auch ein gesundheitlicher Aspekt verfolgt werden, beispielsweise bei einer Stoffwechselerkrankung.

Die Mahlzeiten bestehen meist aus Fleisch und Fisch, Milchprodukten sowie Gemüse. Bei den Fetten achtet man bei Low Carb besonders auf gesunde Fette wie sie in Olivenöl, Nüsse oder Lachs enthalten sind.

Atkins Diät

Die Atkins Diät ist eine abgewandelte Form von Low Carb, jedoch besteht auch hier das Ziel darin, die Ernährung langfristig umzustellen. Diese Form unterteilt sich in insgesamt vier Phasen, in denen die Kohlenhydratzufuhr langsam gesteigert wird.

Dennoch wird die Energie hauptsächlich aus gesunden Fetten (40 bis 45 Prozent) und Eiweißen (40 Prozent) bezogen, Kohlenhydrate (15 bis 20 Prozent) machen dabei nur einen geringen Teil der Ernährung aus.

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Clean Eating

Wie der Name eigentlich schon sagt, verzichten Menschen, die nach dem Clean Eating Prinzip leben, auf industriell hergestellte Lebensmittel, welche Konservierungsstoffe oder andere Zusatzstoffe enthalten.

Im Fokus liegen hier besonders die Nachhaltigkeit sowie der gesunde und bewusste Umgang mit seinem Körper.

Frisches Obst und Gemüse steht hier täglich mehrmals auf dem Speiseplan. Auf Zucker, Fast Food oder Weißmehl wird verzichtet. Tierische Produkte sind erlaubt, solange diese nicht verarbeitet sind und auch Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Vollkornprodukte sind absolut erlaubt.

Vor allem kennzeichnet sich diese Ernährungsform durch fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten pro Tag.

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