Negative Auswirkungen von Alkohol: 10 Gründe, wie Alkohol deiner Gesundheit schadet

Wie schädlich ist Alkohol? Was passiert wenn ich Alkohol trinke? Erfahre in diesem Guide alles über Alkohol und seine gesundheitlichen Auswirkungen. Die Vor- als auch die Nachteile von Alkohol auf deine Gesundheit, inkl. Studien.

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Nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst, von Experten geprüft und durch aktuelle Studien belegt.

Das Internet ist voll von unterschiedlichen Aussagen über Alkohol.

Auf der einen Seite sind moderate Mengen Alkohol mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden.

Auf der anderen Seite ist hochgiftig für den Körper und kann süchtig machen – besonders wenn man zu viel trinkt.

Die Wahrheit ist, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Alkohol von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind und von der Menge und Art des konsumierten Alkohols abhängen.

In diesem Artikel schauen wir uns einmal an, wie sich Alkohol auf deine Gesundheit auswirkt und welche negativen Auswirkungen das Trinken von zu viel Alkohol hat.

Was ist Alkohol?

Der psychoaktive Hauptwirkstoff in alkoholischen Getränken ist Ethanol.

Ethanol, allgemein als „Alkohol“ bezeichnet, ist die Substanz, die einen betrunken macht.

Ethanol wird von Hefen produziert, die Zucker in bestimmten kohlenhydratreichen Lebensmitteln verdauen, wie z.B. Trauben – zur Weinherstellung – oder Getreide – zur Bierherstellung.

Alkohol ist eine der beliebtesten psychoaktiven Substanzen der Welt. Das Trinken von Alkohol kann starke Auswirkungen auf deine Stimmung und deinen psychischen Zustand haben.

Durch die Reduzierung von Scham und Schüchternheit kann Alkohol die Hemmschwelle senken und Menschen dazu bringen, Dinge zu tun, die sie in nüchternen Zustand womöglich nicht tun würden.

Gleichzeitig beeinträchtigt Alkohol das Urteilsvermögen und fördert Verhaltensweisen, die man am nächsten Tag bedauert.

Einige Menschen trinken kleine Mengen Alkohol auf einmal, während andere dazu neigen, „Binge-Drinking“ praktizieren. Der Begriff Binge-Drinking hat im deutschen Sprachraum mehrere Bedeutungen: Umgangssprachlich bedeutet er so viel wie „Trinken bei einem Trinkgelage“. In der Epidemiologie bedeutet er Rauschtrinken.

Binge Trinken ist also das Trinken großer Mengen Alkohol auf einmal, mit dem Ziel, betrunken zu werden.

Zusammenfassung

Ethanol, der Wirkstoff in alkoholischen Getränken, wird allgemein als „Alkohol“ bezeichnet. Es kann starke Auswirkungen auf deinen psychischen Zustand haben.

Die Funktion der Leber

Deine Leber ist ein bemerkenswertes Organ mit Hunderten von essentiellen Funktionen.

Eine der Hauptaufgaben der Leber ist es, verschiedene giftige Substanzen zu neutralisieren, die du konsumierst. Aus diesem Grund ist deine Leber besonders anfällig für Schäden durch Alkoholkonsum (1).

Lebererkrankungen, die durch Alkoholkonsum verursacht werden, werden zusammenfassend als alkoholische Lebererkrankungen bezeichnet.

Die erste davon ist die Fettleber, die durch ein erhöhtes Fett in den Leberzellen gekennzeichnet ist.

Eine Fettleber entwickelt sich allmählich bei 90% der Personen, die mehr als 15 ml Alkohol pro Tag trinken und ist in der Regel symptomfrei und vollständig reversibel (2).

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Bei starken Trinkern kann ein Trinkgelage dazu führen, dass sich die Leber entzündet. Im schlimmsten Fall sterben Leberzellen ab und werden durch Narbengewebe ersetzt, was zu einem schweren Zustand namens Zirrhose führt (3).

Eine Leberzirrhose ist irreversibel und mit vielen ernsthaften gesundheitlichen Problemen verbunden. Bei fortgeschrittener Zirrhose ist eine Lebertransplantation meist die einzige Option.

Zusammenfassung

Alkohol wird von der Leber verstoffwechselt, und häufige Einnahme kann zu einem erhöhten Fettgehalt in den Leberzellen führen. Alkoholmissbrauch kann zu einer Leberzirrhose führen, einer sehr ernsten Erkrankung.

Auswirkungen von Alkohol auf das Gehirn

Übermäßiger Alkoholkonsum kann zahlreiche negative Auswirkungen auf das Gehirn haben.

Ethanol reduziert die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen – ein kurzfristiger Effekt, der für viele der Symptome des Trinkens verantwortlich ist.

Binge-Trinken kann sogar zu einem Blackout oder Filmriss führen, einem Phänomen, das durch Gedächtnisverlust oder Amnesie während einer schweren Trinkphase gekennzeichnet ist (4).

Diese Effekte sind nur vorübergehend, aber chronischer Alkoholmissbrauch kann zu dauerhaften Veränderungen in deinem Gehirn führen, die oft zu einer Beeinträchtigung der Gehirnfunktion führen (5, 6).

Da dein Gehirn sehr empfindlich auf Schäden reagiert, kann chronischer Alkoholmissbrauch dein Risiko einer Demenz erhöhen und bei Erwachsenen mittleren und älteren Alters zu einer Schrumpfung des Gehirns führen (7, 8).

Im schlimmsten Fall können schwere alkoholbedingte Hirnschäden dazu führen, dass es unmöglich wird, ein unabhängiges und eigenständiges Leben zu führen.

Umgekehrt ist mäßiges Trinken mit einem reduzierten Demenzrisiko verbunden – insbesondere bei älteren Erwachsenen (9).

Zusammenfassung

Während die Alkoholvergiftung nur vorübergehend ist, kann chronischer Alkoholmissbrauch die Gehirnfunktion dauerhaft beeinträchtigen. Allerdings kann mäßiger Alkoholkonsum Vorteile für die Gesundheit des Gehirns haben – insbesondere bei älteren Erwachsenen.

Depressionen

Alkoholkonsum und Depressionen sind eng miteinander verbunden, aber auch sehr komplex (10).

Während Alkoholkonsum und Depressionen das Risiko für einander gleichzeitig zu erhöhen scheinen, ist ein Alkoholmissbrauch der stärkere Kausalfaktor (11).

Viele Menschen, die Angstattacken und Depressionen erleben, trinken ganz bewusst, um Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern. Während das Trinken von Alkohol ein paar Stunden Erleichterung bringen kann, wird es deine allgemeine psychische Gesundheit verschlechtern und einen Teufelskreis auslösen (12).

Da starker Alkoholkonsum bei einigen Menschen eine der Hauptursachen für Depressionen ist, führt die Behandlung des zugrunde liegenden Alkoholmissbrauchs zu großen Verbesserungen bei Depressionen (13, 14).

Zusammenfassung

Alkoholmissbrauch und Depressionen sind eng miteinander verbunden. Menschen können aufgrund von Depressionen mit dem Alkoholmissbrauch beginnen oder durch Alkoholmissbrauch depressiv werden.

Körpergewicht

Fettleibigkeit ist ein ernsthaftes gesundheitliches Problem.

Alkohol ist der zweitkalorienreichste Nährstoff nach Fett – er enthält etwa 7 Kalorien pro Gramm.

Bier hat eine ähnliche Kalorienmenge wie zuckerhaltige Erfrischungsgetränke, während Rotwein doppelt so viel hat (15, 16).

Studien, die den Zusammenhang zwischen Alkohol und dem Körpergewicht untersuchen, haben jedoch widersprüchliche Ergebnisse geliefert (17).

Es scheint, dass Trinkgewohnheiten und -präferenzen – also die Häufigkeit und Art des konsumierten Alkohols – eine Rolle spielen können.

So ist beispielsweise mäßiges Trinken mit einer reduzierten Gewichtszunahme verbunden, während starkes Trinken mit einer erhöhten Gewichtszunahme verbunden ist (18, 19).

Während regelmäßiger Bierkonsum tatsächlich zu einer Gewichtszunahme führen kann – kann das Trinken von Wein zu einem Gewichtsverlust beitragen (20, 21).

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Zusammenfassung

Die Erkenntnisse über Alkohol und Gewichtszunahme sind gemischt. Starkes Trinken und Bier sind mit einer erhöhten Gewichtszunahme verbunden, während mäßiges Trinken und Wein mit einer geringeren Gewichtszunahme oder sogar Gewichtsabnahme verbunden sind.

Herzgesundheit

Herzkrankheiten sind die häufigste Todesursache in unserer modernen Gesellschaft.

Es handelt sich um eine breite Kategorie von Krankheiten, von denen die häufigsten Herzinfarkte und Schlaganfälle sind.

Die Beziehung zwischen Alkohol und Herzerkrankungen ist komplex und hängt von mehreren Faktoren ab.

Leichter bis mäßiger Alkoholkonsum ist mit einem reduzierten Risiko für Herzerkrankungen verbunden, während starker Alkoholkonsum das Risiko zu erhöhen scheint (22, 23).

Es gibt mehrere mögliche Gründe für die positive Wirkung von mäßigem Trinken.

Mäßiger Alkoholkonsum kann:

  • Den „guten“ HDL-Cholesterinspiegel in der Blutbahn erhöhen (24).
  • Den Blutdruck senken, ein wichtiger Risikofaktor für Herzerkrankungen (25).
  • Die Blutkonzentration an Fibrinogen senken, einer Substanz, die zu Blutgerinnseln beiträgt (26).
  • Das Risiko von Diabetes reduzieren, einem weiteren wichtigen Risikofaktor für Herzerkrankungen (27).
  • Vorübergehend Stress und Angst reduzieren (28).

Zusammenfassung

Während mäßiger Alkoholkonsum das Risiko von Herzerkrankungen verringern kann, erhöht ein starker Alkoholkonsum das Risiko einer Herzerkrankung.

Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes betrifft etwa 8% der Weltbevölkerung (29).

Typ-2-Diabetes, der durch einen ungewöhnlich hohen Blutzucker gekennzeichnet ist, wird durch eine verminderte Aufnahme von Glukose oder Blutzucker durch die Zellen verursacht – ein Phänomen, das als Insulinresistenz bekannt ist.

Alkoholkonsum in Maßen scheint nachweislich die Insulinresistenz zu verringern und die Hauptsymptome von Diabetes zu bekämpfen (30, 31).

Infolgedessen kann der Konsum von Alkohol zu Mahlzeiten den Anstieg des Blutzuckers um 16-37% stärker senken als der von Wasser. Auch der Blutzucker zwischen den Mahlzeiten – bekannt als Nüchternblutzucker – kann dabei sinken (32, 33).

Tatsächlich sinkt das allgemeine Diabetesrisiko bei moderatem Alkoholkonsum. Wenn es jedoch um starken Alkoholkonsum und Binge-Drink geht, steigt das Risiko (34, 35).

Zusammenfassung

Mässiger Alkoholkonsum kann die Symptome von Typ-2-Diabetes reduzieren, indem er die Aufnahme von Blutzucker durch deine Zellen erhöht.

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Krebsrisiko

Krebs ist eine schwerwiegende Krankheit, die durch ein abnormales Wachstum der Zellen verursacht wird.

Das Trinken von Alkohol ist ein Risikofaktor für verschiedene Krebsarten, darunter Mund-, Rachen-, Dickdarm, Brust- und Leberkrebs (36, 37, 38).

Die Zellen, die deinen Mund und Rachen auskleiden, sind besonders anfällig für die schädlichen Auswirkungen von Alkohol.

Schon ein geringer Alkoholkonsum – bis zu einem Getränk pro Tag – ist mit einem um 20% erhöhten Risiko für Mund- und Rachenkrebs verbunden (39).

Dein Risiko steigt mit zunehmendem Alkoholkonsum. Mehr als vier Drinks täglich scheinen das Risiko für Mund- und Rachenkrebs zu verfünffachen und das Risiko für Brust-, Darm- und Leberkrebs zu erhöhen (40, 41).

Zusammenfassung

Alkoholkonsum kann das Risiko für bestimmte Krebsarten, insbesondere Mund- und Rachenkrebs, erhöhen.

Alkohol kann zu Geburtsfehler führen

Alkoholmissbrauch während der Schwangerschaft ist die häufigste vermeidbare Ursache für Geburtsfehler.

Übermäßiger Alkoholkonsum in der frühen Schwangerschaft ist für das sich entwickelnde Baby besonders riskant (42).

Tatsächlich kann der Alkoholkonsum während der Schwangerschaft negative Auswirkungen auf Entwicklung, Wachstum, Intelligenz und Verhalten des Babys haben – was das Kind für den Rest seines Lebens schädigen kann (43).

Zusammenfassung

Alkoholmissbrauch ist eine der weltweit häufigsten Ursachen für Geburtsfehler. Der Fötus ist besonders anfällig in der frühen Schwangerschaft, weshalb in der Schwangerschaft unbedingt auf Alkohol verzichtet werden sollte.

Erhöhtes Sterberisiko

Es ist vielleicht kaum zu glauben, aber Alkohol kann dir tatsächlich helfen, länger zu leben.

Studien deuten darauf hin, dass ein leichter und mäßiger Alkoholkonsum das Risiko eines vorzeitigen Todes senken kann – insbesondere in westlichen Gesellschaften (44, 45).

Gleichzeitig ist Alkoholmissbrauch die dritthäufigste Hauptursache für vermeidbaren Tod, da er ein wesentlicher Faktor bei chronischen Krankheiten, Unfällen, Verkehrsunfällen und sozialen Problemen ist (46).

Zusammenfassung

Mässiger Alkoholkonsum kann die Lebenserwartung erhöhen, während Alkoholmissbrauch ein starker Risikofaktor für einen vorzeitigen Tod ist.

Erhöhte Suchtgefahr

Eine negative Auswirkung von Alkohol auf die Gesundheit ist die hohe Suchtgefahr.

Einige Menschen werden süchtig nach der Wirkung von Alkohol, einer Krankheit, die als Alkoholabhängigkeit oder Alkoholismus bekannt ist.

In Deutschland sind 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig und 2,7 Millionen Menschen missbrauchen Alkohol. Alkoholabhängigkeit kommt in allen sozialen Schichten und allen Altersgruppen gleich häufig vor (47).

Eine Alkoholabhängigkeit ist eine der Hauptursachen für Alkoholexzesse und Erwerbsunfähigkeit und ein starker Risikofaktor für verschiedene Krankheiten (48).

Zahlreiche Faktoren können Menschen für problematisches Trinken prädisponieren, wie z.B. eine Vorgeschichte in der Familie, soziales Umfeld, psychische Gesundheit und Genetik.

Es gibt viele verschiedene Unterformen der Alkoholabhängigkeit, die durch Alkoholsucht, Unfähigkeit zur Abstinenz oder Verlust der Selbstkontrolle beim Trinken gekennzeichnet sind (49).

Als Faustregel gilt: Wenn Alkohol deine Lebensqualität beeinträchtigt, hast du möglicherweise ein Problem mit Alkoholabhängigkeit oder Alkoholismus.

Zusammenfassung

Alkoholkonsum kann bei veranlagten Personen zu Alkoholabhängigkeit oder Alkoholismus führen.

Alkoholmissbrauch ist verheerend für die Gesundheit

Ein erhöhter Alkoholkonsum ist die häufigste Form des Drogenmissbrauchs.

Chronischer Alkoholmissbrauch kann katastrophale gesundheitliche Auswirkungen haben, die sich auf den gesamten Körper auswirken und eine Reihe von gesundheitlichen Problemen verursachen.

So kann es beispielsweise Leberschäden – einschließlich Zirrhose -, Hirnschäden, Herzinsuffizienz, Diabetes, Krebs und Infektionen verursachen (50, 51).

Wenn du ein regelmäßiger und starker Trinker bist, sollte die Einhaltung einer gesunden Ernährungs- und Bewegungsroutine die geringste deiner Sorgen sein.

Deinen Alkoholkonsum unter Kontrolle zu bringen oder sich ganz zu enthalten, sollte deine oberste Priorität sein.

Zusammenfassung

Chronischer Alkoholmissbrauch kann verheerende Auswirkungen auf Körper und Gehirn haben und das Risiko für viele Krankheiten erhöhen.

Welche Art von Alkohol ist am besten?

Was du trinkst, ist weniger wichtig als wie viel du trinkst.

Einige alkoholische Getränke sind jedoch besser als andere.

Rotwein scheint besonders vorteilhaft zu sein, da er einen sehr hohen Gehalt an gesunden Antioxidantien aufweist.

Tatsächlich ist Rotwein mit mehr gesundheitlichen Vorteilen verbunden als jedes andere alkoholische Getränk (52, 53, 54).

Allerdings bietet der Konsum hoher Mengen Rotwein keinen größeren gesundheitlichen Nutzen. Starkes Trinken verursacht gesundheitliche Probleme – unabhängig von der Art des Getränks.

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Zusammenfassung

Rotwein kann eines der gesündesten alkoholischen Getränke sein, wahrscheinlich aufgrund seiner hohen Konzentration an Antioxidantien.

Wie viel Alkohol ist zu viel?

Die Empfehlungen für den Alkoholkonsum basieren in der Regel auf der Anzahl der Standardgetränke pro Tag (drinks per day).

Das Problem ist, dass die meisten Menschen keine Vorstellung davon haben, was als „Standardgetränk“ gilt. Um die Situation zu verschlimmern, ist die offizielle Definition eines Standardgetränks in den einzelnen Ländern unterschiedlich.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit hängen davon ab, wie viel „reiner“ Alkohol (Ethanol) konsumiert wird. Damit sich der Alkoholkonsum besser messen lässt, sprechen die Wissenschaftler von einem „alkoholischem Standardgetränk“.

In den USA enthält ein alkoholisches Standardgetränk etwa 14 g Alkohol, während es in Deutschland nur etwa 10 g enthält. Als grober Richtwert gilt: Ein Standardgetränk enthält ungefähr 10-12 Gramm reinen Alkohol.

Dieses Bild zeigt die Standardgetränkemenge für einige beliebte alkoholische Getränke:

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Mässiges Trinken ist definiert als ein Standardgetränk pro Tag für Frauen und zwei für Männer, während starkes Trinken definiert ist als mehr als drei Getränke pro Tag für Frauen und vier für Männer (55).

Auch das Trinkverhalten ist wichtig. Ein Trinkgelage (Binge Trinken) ist eine Form von Alkoholmissbrauch und kann zu gesundheitlichen Schäden führen.

Zusammenfassung

Mässiger Alkoholkonsum ist definiert als ein Standardgetränk pro Tag für Frauen und zwei für Männer.

Fazit

Letztendlich reichen die Auswirkungen von Alkohol von positiven Effekten auf das Wohlbefinden bis hin zu sehr negativen gesundheitlichen Auswirkungen.

Der Konsum kleiner Mengen Alkohol – insbesondere von Rotwein – ist mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen verbunden.

Andererseits sind Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit mit schwerwiegenden negativen Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit verbunden.

Wenn du hin und wieder etwas Alkohol trinkst und dabei keinen über den Durst trinkst, gibt es keinen zwingenden Grund, ihn zu vermeiden. Denke nur daran, dass dein Krebsrisiko steigen kann – unabhängig davon, wie viel Alkohol du trinkst.

Wenn du jedoch dazu neigst, übermäßig viel zu trinken oder feststellst, dass Alkohol Probleme in deinem Leben verursacht, solltest du ihn so weit wie möglich vermeiden und deiner Gesundheit zu Liebe, am besten ganz auf Alkohol verzichten.

Da die Auswirkungen von Alkohol ganz und gar vom Einzelnen abhängen, ist es für die einen gut und für die anderen katastrophal.

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